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„Anti-Aging für die Zähne“

Durch gezielte Vorsorge ist es möglich, gesunde Zähne, ein intaktes Zahnfleisch und ein frisches Gefühl im Mund lebenslang zu erhalten. Neben der professionellen Zahnreinigung helfen Bausteine wie Ernährungsberatung, Speicheldiagnostik und Fissurenversiegelung für jeden Patienten ein effektives Vorsorge-Konzept zu erstellen.

 

Professionelle Zahnreinigung

Wo die Bürste zu schwach ist, verfärben z.B. Tee, Kaffee oder Nikotin, aber auch Cola oder Rotwein die Zähne. Zu einer vollständigen PZR gehören das Entfernen von Zahnstein mit Ultraschall, die Belagsentfernung mit einem Salzpulver-Wasser-Gemisch und die gründliche Politur mit Polierpasten, sowie die abschließende Fluoridierung aller Zähne. Bei der PZR werden nur schädliche Beläge von der Zahnoberfläche entfernt, sie greift den Zahnschmelz nicht an und kann, wenn notwendig mehrmals pro Jahr durchgeführt werden. Die PZR führt nicht nur zu einem strahlenden Lächeln, sondern senkt sicher das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündung.

Ernährungsberatung

Fast jedes Kind weiß, dass zuviel Süßigkeiten schädlich für die Zähne sind. Aber auch stark saure Lebensmittel, wie Zitrusfrüchte, führen im Übermaß zu Schäden an Zähnen und Zahnfleisch. Neben Zucker ist bei stark stärkehaltigen Produkten, wie Kartoffelchips Vorsicht geboten. Hingegen der Verzehr von natur belassener Vollwertnahrung (z.B. Rohkost) führt zur Selbstreinigung der Zähne und regt den Speichelfluss an. Diese Kauarbeit strafft das Zahnfleisch und stärkt die Immunabwehr.

Prophylaxe in der Schwangerschaft

„Jedes Kind ein Zahn“- diese alte Redensart wird durch Prophylaxe Vergangenheit, indem durch die professionelle Zahnreinigung der Zahnoberfläche genügend Mineralien und Fluor zugeführt werden. In der Schwangerschaft ist das Zahnfleisch stärker durchblutet und empfindlicher und bedarf einer intensiveren Pflege. Aktuelle Studien belegen, dass Prophylaxe bei Eltern der Grundstein für die Vorbeugung vor Karies und Parodontitis bei den Kindern bedeutet.

Speicheldiagnostik

Moderne Labormethoden geben Aufschluss über Bakterienbelastung, Säuregehalt und Pufferkapazität des Speichels. Mit diesen Ergebnissen, und einer Analyse des Zähneputz- und Ernährungsverhaltens, können das persönliche Kariesrisiko und das Risiko für Parodontose bestimmt werden. Basierend auf dem individuellen Risikoprofil lassen sich die nötigen Vorsorgebausteine wählen.

Fissurenversiegelung

Die Zahnoberfläche besitzt - ähnlich dem Profil eines Reifen - tiefe Grübchen. Da sich dieses Relief mit der Zahnbürste nur ungenügend reinigen lässt, verschließt man es mit einem Fluor abgebenden Kunststofflack und verhindert so dauerhaft das Risiko eines Kariesbefalls.